Karla Dabei!

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Karlshorst hat sich in den letzten Jahren zunehmend zu einem nachgefragten Quartier entwickelt. Die Realisierung von größeren Wohnbauprojekten und der Ausbau der Infrastruktur haben hierzu genauso beigetragen wie die günstige Lage Karlshorsts, die die Nähe zu großen Grünflächen genauso bietet wie die schnelle Erreichbarkeit der Innenstadt aufgrund guter Verkehrsanbindungen.

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Mitte 2014 waren 23.933 Einwohner in Karlshorst gemeldet, was einem Zuwachs von rund 3.600 Menschen seit 2008 entspricht. Prognostiziert wurde damals noch ein Bevölkerungsanstieg um 2.500 Menschen bis 2015. Mit der Umsetzung weiterer Wohnbauprojekte (z.B. „Carlsgarten“ und „Gartenstadt Karlshorst“) wird die Bevölkerungszahl bis 2019 noch einmal um 3.000 bis 5.000 Einwohner steigen.

Durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen und der damit einhergehenden Erhöhung des Mietniveaus gab es in den letzten Jahren zudem eine verstärkte Binnenwanderung innerhalb des Ortsteils, aber auch einen Bevölkerungswechsel. Besonders durch den Zuzug junger Familien aus Berliner „Szenebezirken“ verändern sich sowohl Bevölkerungszusammensetzung, als auch die Ansprüche an ein funktionierendes Ortsteilzentrum. Während sich Karlshorst also insgesamt in Bewegung und Veränderung befindet, verändert sich der Einzelhandel parallel nicht ausreichend mit. Hinzu kommen bestehende städtebauliche Defizite, die die Attraktivität des Zentrums beeinträchtigen. Aufgrund der Barrierewirkungen der stark befahrenen Treskowallee sowie der Bahntrasse zerfällt Karlshorsts Zentrum in vier Quadranten, die Einzelhandelsbereiche weisen eine Streuung auf, der Einzelhandelsbesatz ist durch Leerstand unterbrochen, der Branchenmix ist ungenügend, neuer Bedarf nach „trendigen“ Caf& und Geschäften wird kaum gedeckt und Öffnungszeiten und Service werden als ungenügend empfunden. So erledigen viele Karlshorster ihre Einkäufe in Arbeits-, nicht in Wohnortnähe, was die prekäre Situation des Zentrums weiter verschärft.

Der Ortsteil Karlshorst besitzt im Lichtenberger Vergleich die höchste Kaufkraft bei gleichzeitig jedoch sehr niedriger Kaufkraftzentralität. Im Postleitzahlenbereich 10318 bestand für das Jahr 2006 ein Verhältnis von 95,8 des Kaufkraftindexes zu einem Wert von 50 der Kaufkraftzentralität. Das bedeutet, dass nur rund die Hälfte des Kaufkraftpotenzials ausgeschöpft wurde. Was also braucht das Zentrum, damit Händler ihre Angebote verbessern und erweitern, obwohl die Kunden fehlen, und damit Kunden wieder dort einkaufen und flanieren, obwohl das Angebot ungenügend ist? Das hat sich die Standortgemeinschaft DREIeinsACHT gefragt sich starke Partner gesucht und als Antwort das Projekt „Karlshorst dabei! Das Zentrum für die Hosentasche“ entwickelt dessen Hauptbestandteil die Web-Applikation (Wapp) „Karla dabei“ ist. Diese soll die Potenziale des Karlshorster Zentrums herausstellen, ~Geheimtipps“ veröffentlichen, mit einem Bonussystem und Händleraktionen zum Einkauf im Zentrum Karlshorsts animieren. Außerdem soll „Karla dabei“ reale Barrieren und Entfernungen aufgrund von Anreizen, Tipps und Informationen „auf Hosentaschengröße schrumpfen lassen“. Nicht zuletzt ist die Wapp „Karla Dabei“ eine Plattform, über die die teilnehmenden Händler sich vernetzen und ein Kommunikationsmittel für die Karlshorster: „Karla Dabei“ verbindet! Dieses eigens für Karlshorst entwickelte Tool zur Stärkung des Zentrums bietet Mehrwerte für Händler und Karlshorster. Die Unternehmer Karlshorsts stellen sich den realen Anforderungen des Stadtraums mit den virtuellen Möglichkeiten der Wapp „Karla Dabei“ und holen damit die Zukunft nach Karlshorst.

 

 

 


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